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  • Erbbaurecht
  • Energiepass

Informationen

Wichtige Infos von uns zusammengefasst für Sie.

Das Erbbaurecht

http://www.klosterkammer.de/html/erbbaurecht.html

Das Erbbaurecht (auch Erbpacht) ist - aus der Sicht des Erbbauberechtigten - das veräußerliche und vererbliche Recht, auf oder unter der Erdoberfläche des Grundstücks eines fremden Eigentümers ein Bauwerk zu besitzen. Aus der Sicht des Eigentümers des Grundstücks ist das Erbbaurecht ein beschränktes dingliches Recht, das auf seinem Grundstück lastet. Das Erbbaurecht wird selbst wie ein Grundstück behandelt (sogenanntes "grundstücksgleiches Recht") und im Grundbuch wie ein Grundstück eingetragen. Es kann selbst belastet werden, z. B. mit Grundpfandrechten (Grundschuld und Hypothek). Als Gegenleistung hat der Erbbauberechtigte dem Eigentümer des Grundstücks den nach Zeit und Höhe für die ganze Erbbauzeit im voraus bestimmten Erbbauzins zu zahlen.

Die gesetzliche Grundlage für das Erbbaurecht ist in Deutschland die Verordnung über das Erbbaurecht (ErbbauVO) vom 15. Januar 1919 in der jeweils gültigen Fassung.

Das Erbbaurecht wird durch Einigung von Eigentümer und Erbbauberechtigtem und Eintragung im Grundbuch begründet. Das Erbbaurecht erlischt durch Ablauf der vereinbarten Zeit (in der Praxis häufig 99 Jahre). Der Erbbauberechtigte darf nach Ablauf der vereinbarten Zeit nicht das errichtete Gebäude vom Grundstück entfernen, sondern erhält nur eine Vergütung für den Gebäudewert.

In der Praxis wird das Erbbaurecht als Instrument im städtischen Siedlungsbau eingesetzt. Der Eigentümer von Grund und Boden (meist die politische Gemeinde selbst) schafft Bauplätze durch Einräumung von Erbbaurechten. Dadurch wird dem Bauwilligen erspart, den Bauplatz kaufen zu müssen.

Auf diese Weise kommen auch finanzschwächere Haushalte zu einem Eigenheim, die sich dies nicht leisten könnten, wenn sie dafür ein Grundstück kaufen müssten. Mit dem Erbbaurecht ist keine Bodenspekulation möglich, da der Erbbaurechtsnehmer vertraglich zur Bebauung verpflichtet ist. Ein Vorteil für den Erbpachtgeber – etwa eine Kommune – ist eine langfristige Verfügungsgewalt über das Grundstück. Es können aber auch Ankaufsrechte vertraglich festgelegt werden. Neben Kommunen vergeben auch Kirchen und Stiftungen Grundstücke im Erbbaurecht.

Erbbaurechtverträge laufen in der Regel zwischen 50 und 99 Jahren. Das Erbbaurecht kann veräußert und vererbt werden (daher auch der Name: Erbbaurecht). Veräußerungen und bauliche Erweiterungen bedürfen der Zustimmung des Grundeigentümers; die Erbpachtnehmer zahlen statt eines Kaufpreises eine Erbpacht. Diese beträgt jährlich zwischen 3 und 5 Prozent des Grundstückswerts.

 

 

Energiepass

Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Energiepass

http://www.enev-online.de/index.htm